- Malen für Gesundheit -

Michaela Peter zeigt eine ganz spezielle Therapie

 

 

Zu seiner Gesundheitsschule hat der Förderverein Frauengesundheit Oberpfalz (FFGO) jetzt die Kunsttherapeutin Michaela Peter für eine besondere Maltherapie eingeladen. Die Teilnehmerinnen lernten die gegenstandsfreie, kommunikative Malerei als ein Werkzeug zur Bewältigung in schwierigen Lebenssituationen kennen.

Vorsitzende Brigitta Schöner stellte die Leiterin der Gesundheitsschule Michaela Peter als Kunsttherapeutin vor, die auch das neue vom FFGO finanzierte Projekt "Offenes Atelier für Frauen mit Krebs" leite. Michaela Peter berichtete, dass seit Anfang November regelmäßig Treffen in ihrem Atelier stattfinden. Dann stieg die Kunsttherapeutin in die Malerei ein und vermittelte den Teilnehmerinnen viel Wissenswertes über analytisch-kognitive Kunsttherapie.



Sie sei ein wunderbares Werkzeug, um sich in seiner individuellen Situation zu orientieren, zu entspannen, abzulenken oder Ruhe zu finden, aber auch um Ängste, Fragen und Schmerz ausdrücken, wenn einem die Worte fehlen, oder um seine innere Lebendigkeit aufzuspüren. Nicht schlecht staunten dann die Teilnehmerinnen, als sie vor einem Blatt Papier mit vielen Wachsmalkreiden sitzend von Michaela Peter den Auftrag erhielten: "Male oder zeichne, was du gerade möchtest, aber schaue zum Schluss auf deine Nachbarn. Versuche, einen Anschluss für eine Bilderkette, wenn möglich eines Bilderkreis zu kreieren".

Und was kein Teilnehmer anfangs für möglich hielt: Es entstand ein Bilderkreis, in dem jedes einzelne Bild seinen Platz hatte, aber auch das Gesamte imponierte. Die meisten Teilnehmerinnen hatten nach ihren Aussagen schon seit der Schulzeit keinen Kontakt mehr mit "Malen und Zeichnen", erst über die Initiative der Selbsthilfegruppen "Krebs" und "von Frau zu Frau" und das Projekt "Offenen Ateliers für Frauen mit Krebs" seien sie wieder auf das Malen und Zeichnen aufmerksam geworden.